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Globale Experten vereinen sich:
Die Zukunft der Industrieklebstoffe auf dem Symposium „In Adhesives 2026“ vorantreiben.
Am 3. und 4. März 2026 trafen sich Experten aus den Bereichen Automobil, Verbundwerkstoffe, Elektronik und Industrie in München zum jährlichen In-adhesives-Symposium, einer der einflussreichsten wissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema Klebetechnologien.
Michel AWKAL, Materialwissenschaftler in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von L&L Products, stellte die Herausforderungen bei der Entwicklung von Strukturklebstoffen für leichte Verbundwerkstoff-Kraftfahrzeuge vor, erläuterte, warum herkömmliche Schweißverfahren versagen und Polymere an ihre Stelle treten, wie eine einzigartige Mischung aus phasentrennenden Versteifungsmitteln und hochmolekularen Polymeren eine bahnbrechende Ermüdungsbeständigkeit ermöglichte, die überraschende Wissenschaft hinter lokalem Fließen und vieles mehr.
Globale Experten vereinen sich
Die Zukunft der Industrieklebstoffe vorantreiben – auf dem Symposium „In-adhesives 2026“..
Am 3. und 4. März 2026 trafen sich Experten aus den Bereichen Automobil, Verbundwerkstoffe, Elektronik und Industrie in München zum jährlichen „In-adhesives“-Symposium, einer der einflussreichsten wissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema Klebetechnologien.
Michel AWKAL, Materialwissenschaftler in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von L&L Products, stellte die Herausforderungen bei der Entwicklung von Strukturklebstoffen für leichte Verbundwerkstoff-Kraftfahrzeuge vor, erläuterte, warum herkömmliche Schweißverfahren versagen und Polymere an ihre Stelle treten, wie eine einzigartige Mischung aus phasentrennenden Versteifungsmitteln und hochmolekularen Polymeren eine bahnbrechende Ermüdungsbeständigkeit ermöglichte, die überraschende Wissenschaft hinter lokalem Fließen und vieles mehr.
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Ein weltweites Treffen für Innovationen im Bereich Klebstoffe
Die Ausgabe 2026 der „In Adhesives“ brachte zwei Tage lang mehr als 80 Forscher, OEM-Spezialisten und Materialwissenschaftler aus aller Welt zusammen. Die Teilnehmer nahmen an einem wissenschaftlichen Programm teil, das Themen wie die Chemie erneuerbarer Polymere, plasmaunterstützte Oberflächentechnik, KI-gestützte Forschung und Entwicklung, Polyurethansysteme der nächsten Generation sowie fortschrittliche Laminiertechnologien umfasste – und damit die rasante Entwicklung der Klebstoffwissenschaft widerspiegelte.
Praktische Innovationsstationen und technischer Austausch ergänzten das offizielle Programm und boten den Teilnehmern die Möglichkeit, neue Lösungen in den Bereichen Verbundkleben, Leichtbau, Prozessautomatisierung und datengestützte Formulierungsoptimierung zu erkunden. Diese Interaktionen unterstrichen die zunehmende Konvergenz von Chemie, Ingenieurwesen und digitalen Technologien bei der Gestaltung der Zukunft von Klebstoffen.
In den Bereichen Automobil, Luft- und Raumfahrt, Bauwesen, Elektronik, Optik und Medizin förderte das Symposium zukunftsorientierte Diskussionen darüber, wie fortschrittliche Verbindungstechnologien in den kommenden Jahren eine effizientere Fertigung, langlebigere Strukturen und nachhaltigere Materialsysteme ermöglichen werden.
Der L&L-Touch: Weiterentwicklung der Strukturverklebung für Fahrzeugarchitekturen aus Verbundwerkstoffen
Während des Symposiums stellte Michel Awkal, Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei L&L Products, bahnbrechende Arbeiten zu einem ermüdungs- und schlagfesten Strukturklebstoff vor, der speziell für leichte Verbundwerkstoff-Kraftfahrzeuge entwickelt wurde.
Sein Vortrag befasste sich mit einer zentralen Herausforderung im modernen Fahrzeugbau: Da die Hersteller von geschweißten Metallkonstruktionen auf Polymer-Verbundwerkstoff-Architekturen umsteigen, sind herkömmliche Fügeverfahren nicht mehr praktikabel. Die Klebeverbindung wird unverzichtbar – allerdings nur, wenn der Klebstoff sowohl umfangreichen zyklischen Belastungen als auch einmaligen, hochbelastenden Stößen standhalten kann, eine Kombination, die in der Vergangenheit nur schwer zu erreichen war.
Wichtige Erkenntnisse
- Warum die Gewichtsreduzierung bei Verbundwerkstoffen neue Klebstofftechnologien erfordert
- Wie wärmeaktivierte Klebstoffe aushärten, ohne Verbundwerkstoffsubstrate zu beschädigen
- Die Rolle von phasentrennenden Zähigkeitsverstärkern und hochmolekularen Polymeren
- Wie lokalisierte Fließmechanismen die Ermüdungs- und Schlagfestigkeit verbessern
- Validierungsmethoden und Leistungsergebnisse für zyklische Biegeermüdung
- Weitere Eigenschaften: Lagerung bei Raumtemperatur, einfache Handhabung, kurze Aushärtungszeiten
Über den Autor
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DR. MICHEL AWKAL
Ingenieur für Forschung und Entwicklung
Dr. Michel Awkal ist Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei L&L Products in Frankreich und auf Formulierungschemie spezialisiert. Er verfügt über einen Doktortitel in Polymerchemie und bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Formulierung und Charakterisierung fortschrittlicher Werkstoffe mit, ergänzt durch sechs Jahre Fachwissen in den Bereichen Polymersynthese und chemische Analyse.
Er ist Autor mehrerer Patente und wissenschaftlicher Publikationen und hat die Entwicklung von einem Dutzend innovativer Werkstoffe geleitet, wobei er deren Qualifizierung für Industriekunden in der Automobil- und Luftfahrtbranche koordinierte. Neben seiner Tätigkeit bei L&L lehrt Michel an mehreren chemischen Hochschulen, gibt sein Fachwissen in der Polymerwissenschaft weiter und trägt zur Ausbildung zukünftiger Werkstoffingenieure bei.
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DR. MICHEL AWKAL
Ingenieur für Forschung und Entwicklung
Dr. Michel Awkal ist Forschungs- und Entwicklungsingenieur bei L&L Products in Frankreich und auf Formulierungschemie spezialisiert. Er verfügt über einen Doktortitel in Polymerchemie und bringt mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in der Formulierung und Charakterisierung fortschrittlicher Werkstoffe mit, ergänzt durch sechs Jahre Fachwissen in den Bereichen Polymersynthese und chemische Analyse.
Er ist Autor mehrerer Patente und wissenschaftlicher Publikationen und hat die Entwicklung von einem Dutzend innovativer Werkstoffe geleitet, wobei er deren Qualifizierung für Industriekunden in der Automobil- und Luftfahrtbranche koordinierte. Neben seiner Tätigkeit bei L&L lehrt Michel an mehreren chemischen Hochschulen, gibt sein Fachwissen in der Polymerwissenschaft weiter und trägt zur Ausbildung zukünftiger Werkstoffingenieure bei.






